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Kinderklinik baut Kompetenz in Ingolstadt aus Pädiatrische Abteilung wird um 14 Betten
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12.02.2009
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Quelle: Neuburger Rundschau (Barbara Würmseher)
Die Neuburger Kinderklinik St. Elisabeth und das Klinikum Ingolstadt haben ein lang angestrebtes Ziel erreicht: den deutlichen Ausbau der Neuburger Filialstation für Kinder- und Jugendmedizin in den Räumen des Klinikums. Damit kann das Neuburger Kinderkrankenhaus weiter sein Profil in der Region schärfen und das Klinikum weitet seine Kompetenz aus. Das Bayerische Gesundheitsministerium hat jetzt dieser intensiveren Kooperation zugestimmt.
Zu den bereits vorhandenen sechs Betten, die die Neuburger Kinderklinik am Ingolstädter Haus unterhält, kommen im Laufe dieses Jahres weitere 14 hinzu. Damit reduziert sich die Bettenzahl am Hauptstandort Neuburg selbst auf 90, wodurch - laut Träger und Geschäftsleitung - "Kapazitäten für mehr Patienten-Komfort frei werden".
"Wir stellen die Betten dort auf, wo der größte Bedarf ist", erklärt Günther Strobl, der kommissarische Geschäftsführer der Kliniken St. Elisabeth, einen Grund für die Erweiterung in Ingolstadt. Denn rund 20 Prozent der kleinen Patienten in der Neuburger Kinderklinik - 2008 waren es insgesamt 14 000 ambulant und stationär - kommen aus der Schanz. "Zudem hoffen wir, dass wir dadurch deutlich mehr Mädchen und Buben versorgen können, weil sich unser Einzugsbereich nach Osten hin ausdehnt." Rund zwölf Jahre haben die Bemühungen gedauert, das pädiatrische Zentrum Neuburg mit einer Akutstation am Klinikum Ingolstadt auszubauen. Dass es jetzt geklappt hat, ist den gemeinsamen Bemühungen von Klinikum und Kinderklinik zu verdanken. Beide Krankenhäuser haben gemeinsam den entsprechenden Antrag ans Gesundheitsministerium gestellt. "Das ist ein sehr großes Entgegenkommen des Klinikums", so Strobl, "denn wir brauchen natürlich auch den Platz für diese weiteren 14 Betten." Das Klinikum selbst profitiert ebenfalls: Es bekommt den Fachbereich Kinderchirurgie im Krankenhausplan. Die 1994 begonnene Zusammenarbeit zwischen beiden Häusern erfährt dadurch eine neue Qualität. Denn zur neonatologischen (Frühgeborenen) Intensivstation kommt mit der Erweiterung der Abteilung der Bereich der Pädiatrie (Kinder- und Jugendmedizin) hinzu.
Darüber hinaus bleibt die Neuburger Kinderklinik in ihrer Kompetenz unbeschnitten. "Wir geben nichts auf", so Chefarzt Dr. Ivo Henrichs. "Alle fachspezifischen Ambulanzen, sowie die voll- und teilstationäre Kinder- und Jugendpsychiatrie und die Psychosomatik werden weiterhin ausschließlich in Neuburg betrieben." Und wie es in Ingolstadt die Kinderchirurgie gibt, werden auch in Neuburg Operationen am Kind durchgeführt.
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| Die kleine Sophie wird mit einer Lungenentzündung in der Neuburger Klinik für Kinder- und Jugendmedizin St. Elisabeth behandelt. Noch heuer verlagert das Krankenhaus einen Teil seiner Betten ins Klinikum Ingolstadt, um den dortigen Bedarf abzudecken. Unser Bild zeigt die Generaloberin der Elisabethinerinnen (Träger des Neuburger Krankenhauses), Sr. Goretti Böck, Chefarzt Dr. Ivo Henrichs, Sophie und ihre Mama. Foto: Barbara Würmseher |
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