| Schmerzzentrum hat Betrieb aufgenommen |
05.12.2009
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Quelle: Neuburger Rundschau (nr)
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(v.r.) Dr. Camill Herrmann hat die Schmerzambulanz an Dr. Horst Hartje übergeben, damit er sich in Zukunft noch besser um die OP-Organisation und den vielfältigen Aufgaben der Anästhesie und Intensivmedizin widmen kann. |
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Dr. Horst Hartje, Leitender Arzt der Schmerztagesklinik an den Kliniken St. Elisabeth, hat die Zulassung zur ambulanten Versorgung von Schmerzpatienten von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern erhalten. Damit kann Dr. Hartje laut einer Mitteilung der Kliniken jetzt die seit Jahren bestehende Schmerzambulanz von Chefarzt Dr. Camill Herrmann übernehmen.
Bei der Übergabe würdigte Dr. Hartje das über 20-jährige Engagement und die sehr erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers. „Dr. Herrmann ist eine feste Institution, er hat wichtige Aufbau- und Pionierarbeit in der Schmerztherapie geleistet und die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Region gefördert und vorangebracht“, so Dr. Hartje.
Noch bessere Versorgung chronischer Schmerzpatienten
Das neu etablierte „Interdisziplinäre Schmerzzentrum“, bestehend aus der Schmerzambulanz und der seit 2005 bestehenden Schmerztagesklinik, erlaubt eine noch bessere und sektorenübergreifende Versorgung chronischer Schmerzpatienten aus einer Hand. Bevor Dr. Hartje nach Neuburg kam, war er unter anderem in der Schmerzambulanz der Universitätsklinik Mainz und langjährig als anästhesiologischer Schmerztherapeut in eigener Praxis tätig und somit bestens gerüstet.
Das Leistungsspektrum der Neuburger Schmerzambulanz umfasst weiter die Behandlung privat und gesetzlich Versicherter auf Überweisungsschein und deckt alle chronischen Schmerzformen wie zum Beispiel Kopf- und Rückenschmerzen, Nervenschmerzen, sowie Krebsschmerzen ab. Neben den medikamentösen Therapien stehen auch interventionelle Techniken, sowie die Akupunktur zur Verfügung.
Für Dr. Hartje und sein Team ist es wichtig, von Beginn an den ganzheitliche Ansatz der chronischen Schmerzen mit all seinen Facetten an Begleiterscheinungen, wie zum Beispiel begleitende depressive Probleme, zu haben. Dabei kann die Schmerztherapie nur mitbehandeln und die Betreuung durch den Hausarzt oder weitere Fachärzte nicht ersetzen. Für die Zukunft hofft das interdisziplinäre Schmerzzentrum, dass das bisherige Vertrauen von Patienten und niedergelassenen Ärzten in die Schmerztherapie der Kliniken gestärkt und gefördert wird. Dazu zählt Dr. Hartje auch die Kooperation mit dem Klinikum Ingolstadt, die im Bereich Schmerztherapie weitergeführt und intensiviert werden soll.
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