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Kinderklinik wird zur Großbaustelle -
Für die Generalsanierung der Patientenzimmer
müssen Stationen umziehen. Haupteingang ab
Montag gesperrt |
12.08.2010
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Quelle: Neuburger Rundschau (Barbara Feneberg)
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Foto: Barbara Feneberg |
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„Achtung Baustelle - Durchgang verboten“ - heißt es seit gestern in den Räumen der ambulanten Kinderklinik. Das Schild versperrt den Zugang zu dem Bereich, wo sonst die kleinen Patienten behandelt werden. Denn dort wird ab sofort gehämmert, gebohrt und gemauert: Die Generalsanierung der Kinderklinik beginnt.
Doch bevor die Bauarbeiten starten, musste erst einmal Platz geschaffen werden. Seit Montag wurden bereits Kisten gepackt, am Dienstagabend um 19 Uhr der letzte Patient verabschiedet, bevor gestern dann der große Umzug auf dem Plan stand. Medizinische Geräte und Computer wurden abgebaut, Kleinteile in Kisten verpackt. Auf mannshohen Rollwagen stapelten sich neben Blutdruckgeräten, Mullbinden und Formularen auch die Plastikkübel mit Gummibärchen.
Auch der Chefarzt musste sein Büro räumen
Nicht nur die pädiatrische Tagklinik ist ab sofort im fünften Stockwerk zu finden. Das gesamte Erdgeschoss des Flügels musste seine Räume verlassen, denn der erste Bauabschnitt der Sanierung betrifft Keller, Erdgeschoss und den ersten Stock.
Chefarzt Dr. Ivo Henrichs musste ebenso sein Büro ausräumen, wie der Oberarzt. Auch die Notfallpraxis Go-IN muss für die Zeit der Sanierung weichen. Die Aufnahme bleibt gleich, doch die Patienten werden in den Räumen der chirurgischen Ambulanz behandelt. Überhaupt sollen Patienten und Besucher von der Modernisierung möglichst wenig mitbekommen. „Allerdings können wir nicht verhindern, dass Lärm, Staub und ein paar Umleitungen auch die Patienten betreffen“, sagt der technische Leiter der Kliniken, Roland Prokisch.
Kritisch könnte es ab Montag werden, denn dann ist der Haupteingang der Kliniken für vier Tage gesperrt. Grund dafür sind Arbeiten an der Fassade der Kinderklinik: Schwere Betonteile müssen mit einem großen Autokran an Ort und stelle gehoben werden. Das Riesengerät macht die Zufahrt unmöglich. Bis zum 20. August ist auch der Fußweg gesperrt. Die Umleitung ist beschildert und führt zu einem Eingang zwischen physikalischer Therapie und Kapelle. Der Eingang bei der Notaufnahme und die Parkmöglichkeiten dort sind ohne Probleme zu benutzen.
Bis Ende des Jahres soll der erste Bauabschnitt fertig sein
Um die Räume in den drei Stockwerken frei zu bekommen, musste viel Vorarbeit geleistet werden. Bereits vor drei Monaten ist die Verwaltung in freie Räume des Klosters gezogen und machte somit wiederum Platz für die Schmerztagesklinik. Auf diese Art und Weise haben bereits die Kunsttherapie, die Kinderkrankengymnastik und die Station 13 das Domizil gewechselt.
Der erste Bauabschnitt im Inneren soll noch in diesem Jahr fertig sein und somit auch die Stationen ins Erdgeschoss ziehen. Danach sind die weiteren Stockwerke an der Reihe. „Wir sind voll im Zeitplan“, sagt Roland Prokisch. Insgesamt fertiggestellt sein soll die modernisierte Kinderklinik Ende 2011.
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