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Kooperation auf Augenhöhe -
Kliniken St. Elisabeth eröffnen Station im Klinikum Ingolstadt
05.02.2010

Quelle: Neuburger Rundschau (Harald Jung)

Das gelingt nur selten, aber Günter Strobl, der Geschäftsführer der Kliniken Sankt Elisabeth Neuburg hat es geschafft und seinen Ingolstädter Kollegen Heribert Fastenmeier sprachlos gemacht. Das war vor zwei Jahren, als Strobl dem „großen“ Klinkum eine Kooperation im Bereich der Kinderpädiatrie anbot. Gestern wurde die „Sprachlosigkeit“ wahr.

Generaloberin Maria Goretti Böck hatte quasi das Hausrecht, als sie im Klinikum die Eröffnung der Station unter der Flagge der Kliniken Sankt Elisabeth bekannt gab. Vonseiten des Klinikums hielt man sich bei dem offiziellen Empfang vornehm zurück: „Das ist ihre Veranstaltung“, überließ Fastenmeier der Generaloberin das Rednerpult. Auch diese Geste sollte Zeichen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit auf Augenhöhe sein. Eine solche haben sich beide Kooperationspartner auch immer wieder zugesichert.

Das Klinikum verfügt nun über eine vollwertige kindermedizinische Abteilung, die durch die Spezialisten aus Neuburg in der für viele Eltern so wichtigen Neugeborenenmedizin verstärkt wird. Dazu hat das Klinikum 20 Stationsbetten ausgelagert und umgebaut. Nun stehen Neuburg zehn Betten für Neugeborene plus zehn für die Begleitpersonen zur Verfügung.

Die Generaloberin aus Neuburg dankte dem Klinikum „für die freundliche Aufnahme und die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“ Der Neuburger Chefarzt Ivo Henrichs sprach von einer guten Kooperation, die eine hervorragende Versorgung der Kinder aus der Region gewährleiste.
Kooperation mit Klinikum Ingolstadt
Nicht nur Gast, sondern Bestandteil des Klinikums: Generaloberin Maria Goretti Böck (vorne), Chefarzt Ivo Henrichs (links) sowie Dr. Lior Haftel (rechts) von den Kliniken Sankt Elisabeth mit Klinikum-Chefärztin Elfriede Ring-Mrozik und einer Patientin.