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Sie sind hier: Start News und Presse 2010 Ambulante Notfallpraxis

Nur knapp 2000 Patienten haben GOIN konsultiert -
Ambulante Notfallpraxis Viele Fälle gehören nicht
ins Krankenhaus. GOIN soll entlasten
25.02.2010

Quelle: Neuburger Rundschau (wüb)

Dr. Armin Altenbuchner (rechts) mit einer Patientin
In der Praxis von GOIN betreuen niedergelassene Ärzte Kranke an den Wochenenden und am Mittwoch Nachmittag. Unser Bild zeigt Dr. Armin Altenbuchner (rechts) mit einer Patientin. Im Hintergrund (von links) Kliniken-Geschäftsführer Günter Strobl, GOIN-Vize-Vorsitzender Dr. Rainer Lutz und Arzt Rüdiger Vogt. Foto: Würmseher
Seit zwei Jahren gibt es die Notfallpraxis GOIN in den Räumen der Kliniken St. Elisabeth, doch die jetzige Bilanz fällt nicht ganz zur Zufriedenheit der Organisatoren aus: Die Patientenzahlen von GOIN stagnieren, während die Krankenhaus-Notaufnahme aus allen Nähten platzt. Lediglich knapp 2000 Menschen haben im vergangenen Jahr (wie auch schon 2008) in Neuburg die Dienste von GOIN in Anspruch genommen.
Nach Meinung der Zuständigen liegt dieses Missverhältnis am noch immer zu geringen Bekanntheitsgrad des Praxisnetzes GOIN e.V., dem in der Region 500 Allgemeinärzte angehören. Sie haben sich zusammengeschlossen und betreuen im Wechsel die ambulante Notfallpraxis, um zu Zeiten medizinisch zur Verfügung zu stehen, zu denen Hausarzt und Facharzt üblicherweise geschlossen haben.

„Viele Fälle gehören nicht ins Krankenhaus, auch wenn unsere Notaufnahme natürlich rund um die Uhr geöffnet ist“, erklärt Günther Strobl, Geschäftsführer der Kliniken St. Elisabeth. Von 17000 Patienten, die 2009 dort registriert wurden, sind 11000 nicht stationär aufgenommen worden, sondern wieder nach Hause gegangen. Ein Teil von ihnen wäre bei GOIN besser aufgehoben gewesen.
Wie dessen stellvertretender Vorsitzende Dr. Rainer Lutz erklärt, liegen die Vorteile dieser Notfallpraxis der niedergelassenen Ärzte unter anderem darin, die Krankheitsfälle zu filtern, wenn nötig zu Fachdiensten zur speziellen Diagnostik weiterzuleiten oder auch Rezepte auszustellen, was im Krankenhaus nicht möglich ist. „Durch uns wird die Klinik entlastet und die Patienten haben deutlich kürzere Wartezeiten“, so Lutz. Wichtig sei es, dass die Bevölkerung die Öffnungszeiten von GOIN verinnerliche und bei entsprechenden Beschwerden diesen ambulanten Service auch nutze. Info-Faltblätter liegen in Arzt-Praxen aus.

GOIN in den Kliniken St. Elisabeth ist geöffnet Mittwoch von 18 bis 19 Uhr, samstags, sonn- und feiertags von 10 bis 12 und 17 bis 18 Uhr.