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Schwere Luftnummer -
An den Kliniken werden Betonteile mit einem Kran
zur Fassade zusammengesetzt |
18.08.2010
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Quelle: Neuburger Rundschau (fene)
Angesichts der massigen Betonelemente, die dieser Tage vor den Kliniken Sankt Elisabeth an einem Kran schweben, wirken die Bauarbeiter wie Zwerge. Reihe für Reihe werden die vier Meter hohen und etwa acht Meter breiten Elemente zur neuen Fassade zusammengesetzt. Bereits ausgeschnitten sind die bodentiefen Fenster. Getragen werden die Elemente von einer eingelassenen Stahlkonstruktion. Außerdem werden sie mittels Stahlträgern mit dem Haus verschweißt.
Die Montage der tonnenschweren, fertig gegossenen Betonelemente geht zwar schneller als die Vor-Ort-Fertigung. Immerhin werden heute die restlichen Teile montiert. Doch dafür muss der Bauherr, die Kliniken Sankt Elisabeth, auch tiefer in die Tasche greifen. Das nimmt man aber in Kauf, schließlich wird die Kinderklinik im laufenden Betrieb saniert. Und da ist Zeit ein wesentlicher Faktor. Architekt Werner Beck gibt zu, dass es im Grunde dafür keine Alternative gab.
Balkone dienten der Frischlufttherapie
Die neue Fassade der Kinderklinik wird in den Farben des Hauses gestaltet: blau, orange und rot spielen eine tragende Rolle.
Die Balkone verschwinden, dafür werden die Krankenzimmer vergrößert und ein kleines Badezimmer findet Platz. Generaloberin Maria Goretti Böck findet es ein wenig Schade, dass die Balkone verschwinden. In den 60er Jahren setzte die Medizin eben auf Frischlufttherapie. Aber die Medizin macht Fortschritte.
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