Home - Impressum - Kontakt
Suche in Webseite
Navigation 
Startseite
Newscenter/Presse
Veranstaltungen
Grußworte
Über Uns
Orden St. Elisabeth
Patienteninfo A - Z
Für Besucher
Pflege
Fachabteilungen
Kreißsaal
Einrichtungen
Links
Stellenmarkt (13)
Downloads
Babygalerie
Babygalerie der Kliniken St. Elisabeth
Wissenswertes
Anfahrtswege
E-Mail
Kontaktformular
Zertifikate
Qualitätssicherung für die stationäre Versorgung von Kindern
Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001
Intern
Ergebnisse Neonatologie 2006 - 2010
QM Bericht 2004
QM Bericht 2006
QM Bericht 2008
QM Bericht 2010
Top 6 Aktuell
Kinderklinik erneut ausgezeichnet
Zum Jubiläum gibt es eine Chefärztin -
Dr. Astrid Passavant übernimmt Kinder- und Jugendpsychiatrie
Ein schöner Abend für kranke Kinder - An Heiligabend müssen in den Kliniken St. Elisabeth auch mal Tränen getrocknet werden
Fünf Betten für die Ilmtalklinik -
Gestern entschied der Krankenhausplanungs-ausschuss
Freundeskreis - Das gute Gewissen der Kliniken
Infoabend für werdende Eltern am 23.03.2012
Veranstaltungen 2012
Medizinische Informationsreihe PDF
Stillcafe 2012- Einladung an alle Mütter
Aus der Region
Mitgliedschaft
Sie sind hier: Start News und Presse 2011 Sanftes Machtwort im Klinik-Streit. Bestandsgarantie für Kinderklinik

Sanftes Machtwort im Klinik-Streit -
Bestandsgarantie für Kinderklinik - Ambulanz als
„Trostpflaster“ für Pfaffenhofen?
14.10.2011

Quelle: Neuburger Rundschau (Alf Geiger)

Erleichterung in Neuburg, Ernüchterung in Pfaffenhofen: Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sprach gestern ein Machtwort im „Klinik-Streit“ zwischen Neuburg und Pfaffenhofen und legte ein deutliches Bekenntnis für die Kinderklinik Neuburg St. Elisabeth ab. Gleichzeitig wollte er natürlich die Hoffnungen in Pfaffenhofen nicht allzu barsch verprellen, die ausgerechnet sein Gesundheitsminister Söder im dortigen Landrats-Wahlkampf geweckt hatte. Seehofer absolvierte diese Gratwanderung im Stile eines wohlwollenden Landesvaters: In Neuburg keinem etwas weg nehmen und in Pfaffenhofen keinem so richtig wehtun.
Im Klartext wird dies bedeuten, dass an den bestehenden 70 Betten in der Kinderabteilung an den Neuburger Kliniken St. Elisabeth auf keinen Fall gerüttelt werden soll, gleichzeitig aber die Forderungen im Raum Pfaffenhofen nach einer besseren medizinischen Versorgung zumindest teilweise erfüllt werden sollen. Gesundheitsminister Söder hatte in Aussicht gestellt, dass dort fünf Betten zur Versorgung von kranken Kindern am Pfaffenhofener Kreiskrankenhaus geschaffen werden sollen. Aus Sicht der Verantwortlichen der Neuburger Kliniken St. Elisabeth wäre dann nicht nur die wirtschaftliche Zukunft der Kinderklinik ernsthaft in Gefahr – unter einer „Zerfledderung“ der Standorte würde letztlich auch die anerkannt hohe Qualität der medizinischen Versorgung in der gesamten Region leiden, machte der neue Neuburger Chefarzt Dr. Stephan Seeliger gegenüber Seehofer unmissverständlich deutlich.

Chefarzt haut sich mächtig rein

Mit seiner Entschlossenheit konnte Seeliger punkten und nicht nur Seehofer beeindrucken: „Sehr wohltuend, wie sich der neue Chefarzt ns Zeug geworfen hat“, lobte Landrat Roland Weigert (FW).
Als Seehofer dann nach einem gut einstündigen Arbeits- und Informationsgespräch mit allen Verantwortlichen aus Klinik und Lokalpolitik gemeinsam mit Sozialministerin Christine Haderthauer vor die Presse trat, betonte er in ungewöhnlich deutlicher Form die Bedeutung der Neuburger Kinderklinik als Fixpunkt der medizinischen Versorgung in der Region. Eine Reduzierung der Betten in Neuburg werde es mit ihm nicht geben, stellte Seehofer unmissverständlich klar: „Und da spreche ich für das gesamte Kabinett...“
Ganz staatsmännisch wollte Seehofer das deutliche Ja zum Bestand der Neuburger Klinik natürlich nicht zu einer Ohrfeige für die Wünsche in Pfaffenhofen werden lassen und kündigte gleichzeitig an, dass das weitere Vorgehen in dieser Angelegenheit künftig direkt in seiner Staatskanzlei koordiniert werde. In „enger Kooperation“ mit Neuburg werde nun für das Pfaffenhofener Kreiskrankenhaus eine zukunftsweisende Lösung gesucht, die auch den Bestand der dortigen Geburtsstation langfristig sichern soll. Seehofer ließ durchblicken, dass für eine „Versorgung in Notfallsituationen“ von Kindern und Säuglingen gesorgt werden soll. Hinter vorgehaltener Hand munkelten einige anschließend zwar von einem „Trostpflaster“ für Pfaffenhofen, an der Erleichterung bei den Neuburger Verantwortlichen änderte das jedoch gar nichts. „Ich bin froh, dass es so gelaufen ist“, betonte Klinik-Geschäftsführer Günter Strobl: „Wenn die Leistungsfähigkeit der Neuburger Kinderklinik erhalten bleibt, dann ist das gut für die ganze Region.“

Freundlich empfangen wurde Ministerpräsident Horst Seehofer auch von den Beschäftigten der Neuburger Kinderklinik
Freundlich empfangen wurde Ministerpräsident Horst Seehofer auch von den Beschäftigten der Neuburger Kinderklinik: Mit seiner „Bestandsgarantie“ für die Kinderklinik St.
Elisabeth sind schließlich auch die Arbeitsplätze hier langfristig gesichert. In Pfaffenhofen soll nun eine Kinder-Ambulanz die Situation verbessern. Foto: alf-