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Freundeskreis - Das gute Gewissen der Kliniken
Mit über 500 Förderern ist der Kreis so stark wie nie. 2011 wurden über 19.000 Euro gespendet, um das Leben der Patienten und ihrer Familien leichter zu machen |
28.11.2011
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Quelle: Neuburger Rundschau (Manfred Reichl)
Die von dem ehemaligen Geschäftsführer Roman Schiele und etlichen Mitstreitern vor fünf Jahren in die Tat umgesetzte Idee, zur Unterstützung des Neuburger Krankenhauses einen „Freundeskreis der Kliniken Sankt Elisabeth“ ins Leben zu rufen, gewinnt immer mehr an Bedeutung. „Ohne ihr Wirken ließe sich vieles nicht bewerkstelligen“, dankte Generaloberin Maria Goretti bei der ordentlichen Mitgliederversammlung am vergangenen Mittwochabend den Verantwortlichen für die großzügige finanzielle Unterstützung.
Dass immer mehr Menschen die Notwendigkeit erkennen, schlägt sich in der Zahl der Unterstützer nieder, die mit einem Jahresbeitrag von 24 Euro (Eheleute zahlen nur 36 Euro) ihre Mitgliedschaft bekennen. Zur Freude der Verantwortlichen konnte jetzt die 500er Marke geknackt werden. Von Beiratsmitglied Roswitha Hass geworben, erhielt Rosemarie Stiglmair als Jubiläumsmitglied vom Freundeskreisvorsitzenden Werner Hommel einen Blumenstrauß. „Danke, dass sie der Klinik und dem Orden als Träger den Rücken stärken“, so Hommel an alle gewandt.
Der Freundeskreis habe es sich zu seiner Aufgabe gemacht, den hohen pflegerischen und medizinischen Standart durch die Unterstützung der Verwaltung und des Ordens zu erhalten, so Hommel weiter. „Sie haben es als Samariter sowie aufgrund ihres heute längst nicht mehr selbstverständlichen großartigen und selbstlosen Dienst verdient, unterstützt zu werden.“
Laut Schatzmeister Nikolaus Weigl stellte der Freundeskreis seit seiner Gründung weit mehr als 80?000 Euro für diverse Anschaffungen zur Verfügung. Hierzu zählen unter anderem die Stühle und Tische in den Wartezonen vor den einzelnen Klinikstationen, die Neugestaltung der Internet-Hompage, die Unterstützung bei den Gesundheitstagen, ein neuer Satz Kisten für die Transporte innerhalb des Hauses, der Kauf von Bärchen als kleiner Trost für operierte Kinder sowie der Einbau einer automatischen Türe am Klinikeingang.
Allein in diesem Jahr machte der Freundeskreis bereits 19 000 Euro locker, um das Haus für Patienten und Besucher angenehmer zu gestalten. Der alljährliche Weihnachtsbasar mit einem Gewinn von rund 5000 Euro gilt als größte Einnahmequelle. Der finanzielle Aspekt ist aber nur der eine. Die Mitglieder profitieren von vielen Vorträgen namhafter Dozenten und Medizinern. Gesellig wird es bei der „Bayerischen Weihnacht“ im Lichthof der Klinik. Sie wird in diesem Jahr mit Alfred Ehrenstrasser, der Neuburger Saitenmusi sowie dem Herrenwörther Dreigsang stattfinden.
Dass die Luft künftig noch dünner werden wird, wollte Klinikgeschäftsführer Günter Strobl nicht verhehlen. Da das Jahr 2011 noch nicht abgeschlossen ist, könne er allerdings noch keine konkreten Zahlen nennen. Die Sanierung der Kinderklinik als Kraftakt für alle Beteiligten und Patienten, werde im kommenden Jahr definitiv beendet sein. Am Ende gab es seitens eines Versammlungsteilnehmers noch eine kritische Anmerkung. Es könne nicht sein, dass am Diagnosticum der Klinik Terminvereinbarungen lange Wartezeiten mit sich bringen und man somit die Einrichtungen in Ingolstadt oder Eichstätt aufsuchen müsse.
Tief beeindruckt zeigten sich die Anwesenden vom Vortrag durch Krankenschwester Maria Lindermair, bei dem sie über ihren dreimonatigen Einsatz im Krankenhaus der kenianischen Küstenstadt Mombasa erzählte.
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