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"Wir sind 60 ­ na und”
Vernissage Ausstellung „Farbe bekennen” eröffnet

22.11.2007

Quelle: Neuburger Rundschau (itbb)

Fünf Neuburger Künstlerinnen hatten zur Vernissage in die Kliniken St. Elisabeth geladen und viele Gäste sind gekommen. Vielleicht, weil das Thema „Farbe bekennen ­ Wir sind 60! ­ Na und???” viele neugierig gemacht hatte. So konnten Waltraud Götz, Hannah Starfinger, Eva Zwack, Hilde Lösch und Josefine Psader die Gäste nicht nur mit ihren Bildern, sondern auch mit einem kleinen Rahmenprogramm in ihren Bann ziehen.

Die Besucher wurden musikalisch vom Geigenduo Egon Stutz und Herwig Lindner, sowie Josef Götzenberger an der Orgel empfangen. Zur Begrüßung dankte Geschäftsführer Roman Schiele den Damen für ihr Engagement, hier ihre Bilder einem breitem Publikum zu zeigen. „Schließlich gehen hunderte von Besuchern und Mitarbeitern in unseren Kliniken ein und aus”, so Schiele weiter.
Im Anschluss begrüßte Waltraud Götz alle Gäste und erzählte etwas zu der Motivation der Frauen, zu malen und sich zur Farbe zu bekennen. „Uns fünf verbindet jedoch nicht nur der Spaß am Umgang mit Farben”, so Götz in ihren weiteren Ausführungen, „sondern auch das Geburtsjahr. Wir sind alle dieses Jahr 60 geworden”.

Wohlgelaunte Künstlerinnen (von rechts Josefine Psader, Hilde Hösch, Hannah Starfinger, Waltraud Götz und Eva Zwack. Foto: Thomas Bauch

Generaloberin M. Goretti Böck begrüßte die Malerinnen und Gäste in ihrem Haus und wünschte eine erfolgreiche Ausstellung. Danach hatte Waltraud Götz wieder das Wort und resümierte über das Thema Ü 60 und Ü 70.

Und dass sie den Nagel auf den Kopf getroffen hatte, zeigte die Reaktion des Publikums und der Applaus. Auch Eva Zwack brachte ihre Gedanken zum 60sten in einem Monolog dar, der auch zum Nachdenken anregen sollte. Den offiziellen Schlusspunkt setzte dann erneut Waltraud Götz, die mit ihren Mundartgedichten „Sechzge” und „Ma(h)lgeschädigt” pointenreich alles auf einen Nenner brachte. Während sich die einen bei Imbiss und einem Gläschen Sekt über das Gehörte noch austauschten, machten sich die anderen auf den Weg, die Bilder der Künstlerinnen zu bewundern. „Es is a bisserl wie Ostern, sie müssn die Bilder scho suchn”, so die ermutigende Aufforderung von Waltraud Götz.

Es war auf jeden Fall ein wunderschöner Abend, der harmonisch und abwechslungsreich war, so wie die unterschiedlichen Arbeiten der fünf „Sechziger”.

Die Ausstellung ist täglich von 10 Uhr bis 20 Uhr geöffnet und ist bis einschließlich 15. Januar zu sehen.