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Frauenskizzen, die Spuren hinterlassen -
Finissage Ausstellung in den Kliniken endete mit
kleiner Elisabethfeier |
03.09.2008
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Es war eine schöne, friedliche Stimmung, als im Lichthof der Kliniken die Ausstellung über starke Frauen der katholischen Kirche endete. Der Chor der Elisabethinnerinnen umrahmte musikalisch die Feier mit Elisabethliedern und Teresa Loichen vom „Netzwerk Leben“ übermittelte das Grußwort von Domkapitular Brummer aus Eichstätt.
„Wir sehen Frauengeschichten und ihre Bedeutung für das Heute“, ist im Grußwort vom Domkapitular zu hören. In den dargestellten Heiligengeschichten ginge es um „Frauen, die die Kirche in ihrer Zeit bewegten, die im Glauben fest verwurzelt waren und damals wie heute mit Weitblick und Wagemut für die Menschen wirken“.
Für die verstorbene Künstlerin Marlilis Kreuzer sprach ihr Ehemann Hansjörg Kreuzer. „Kennzeichen ihrer Kunst war, auf das Wesentliche zu achten. Sie beschränkte sich auf die unbedingt nötigen Aussagen. Ihr Ziel war die Identifikation. Der Betrachter sollte sich selbst wieder erkennen, sollte selbst Akteur auf dem Podium des Dargestellten sein. Deshalb haben die abgebildeten Personen auch keine Gesichter“, so Hansjörg Kreuzer zu den Grundgedanken seiner Frau.
Veranstalterin Teresa Loichen sagte dazu: „Mit dieser Ausstellung haben wir uns neu ausgerichtet, sie gibt unserer Arbeit neue, persönliche Konturen.“ In ihrer Rede machten sie auch einen Abstecher zu Madeleine Delbrel und ihrer „Mystik der Straße“, die nicht nur sie geprägt hat.
Eingebettet in schönes Ambiente
Besonderer Dank galt Generaloberin Sr. M. Goretti Böck dafür, dass die Ausstellung in den Kliniken gezeigt werden konnte. Es sei schön, dass die Bilder in ein schönes Ambiente eingebettet werden konnten. Die Ausstellung wird nun innerhalb des Bistum Eichstätt auf Wanderschaft gehen und unter anderem auch in Ingolstadt, Neumarkt und Nürnberg Spuren zeichnen.
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